Was ist Komplementärtherapie?    

Wie wirkt Komplementärtherapie?     

Methoden der Komplementärtherapie 

Was ist Komplementärtherapie? 
Wie wirkt Komplementärtherapie?   
Methoden der Komplementärtherapie

Komplementärtherapeut:innen-Methodenanwender:innen
Anerkennung des Titels nach den Richtlinien von KT Austria zertifiziert

Komplementärtherapeutinnen und -therapeuten in Österreich haben sich seit vielen Jahren freiwillig in ihren Methodenverbänden höchsten Qualitätsrichtlinien verpflichtet.

Mit KT Austria gehen sie jetzt den nächsten konsequenten Schritt: Die KT-Richtlinien belegen transparent und nachprüfbar, dass eine fundierte Ausbildung in basismedizinischen Grundlagen fester Bestandteil ihrer umfassenden fachspezifischen Qualifikation ist.

So stellen wir gemeinsam sicher, dass Komplementärtherapie in Österreich endlich dort ankommt, wo sie hingehört – als seriöse, verantwortungsvolle und kompetente Ergänzung zur Schulmedizin.

Unsere Qualitätsrichtlinien

Seit über 10 Jahen haben sich im Hintergrund Vertreter der unterschiedlichen Methodenverbände mit den Richtlinien beschäftigt. Es wurde mit bereits bestehenden Gesundheitsberufen verglichen und auf die Ansätze der einzelnen Methoden, die mitwirken Rücksicht genommen.

Für die Anerkennung als „Komplementärtherapeut:in-Methodenwender:in“ sind die Nachweise in fachspezifischer und basismedizinischer Ausbildung nachzuweisen.

Teil 1
Fachspezifische Ausbildung

Die Sicherstellung der fachlichen Methoden-Ausbildung obliegt den Methodenverbänden. Mindestens zu erreichen gilt wie folgt:

Aromatherapie

Details folgen in Kürze

Mit dem Nachweise über Mitgliedschaft bei Cranio Austria – Dachverband für Craniosacrale Körperarbeit werden alle Ziele lt. KT-Richtlinien erfüllt.

Mit dem Nachweise über Mitgliedschaft bei Dunkelfeldmikroskopie Austria werden alle Ziele lt. KT-Richtlinien erfüllt.

Für die Einreichung zur Erlangung des KT-Austria Zertifikates als „Anwender:in der Komplementärmethode Feldenkrais®“ muss Folgendes nachgewiesen werden:

  1. Zertifiziertes Vollmitglied im FVÖ
  2. Nachweis der 4-jährigen (160 Ausbildungstage – Awareness Through Movement® und Functional Integration®) Feldenkraisausbildung als Zertifikat
  3. Nachweis der Basismedizinischen Ausbildung 

Übergangsregelgung bis 31.12.2026
Bei mind. 5jähriger Tätigkeit als Grindberg Practioner keine weitere Basismedizinischen Module nachzuweisen.

Details folgen in Kürze

Details folgen in Kürze

 

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Teil 2
Basismedizinische Grund-Ausbildung

Diese Grundausbildung soll der Sicherstellung der Basiskenntnisse des menschlichen Körpers dienen.

Grundlagen in Anatomie, Physiologie, Pathologie, Notfallmedizin

Zelle, Bewegungsapparat, Neurologie, Verdauung, Hormone, Blut, Immunsystem, Herz, Atmung, Niere und Blase, Geschlechtsorgange, Fortpflanzung, Sinnesorgane, Notfallmedizin

  • Grundlagen der Infektionslehre
  • Pathologien
  • Praxishygiene
  • Umwelthygiene
  • Arbeits- und Sozialhygiene (insb. Hygiene der Hände)
  • Psychohygiene
  • Krankenhaushygiene
  • Klientensicherheit

Erste Hilfe Kurse des Roten Kreuz Österreich

  • Theorie zur Ethik
  • Ethische Fragestellungen in der Gesellschaft
  • Berufsethische Grundsätze und Verhaltensrichtlinien (Autonomie, Nutzenstiftung, Schadensvermeidung, Gleichbehandlung, Verhältnismässigkeit, Verantwortlichkeit, berufliche Kompetenzen und Grenzen, Vertrauensverhältnis gegenüber Klientinnen und Klienten, Auftritt in der Öffentlichkeit, Zusammenarbeit im Gesundheitswesen)
  • Ethische Dilemmata im Beruf
  • Rechtliche Verpflichtungen gegenüber KlientInnen (Schweigepflicht, Datenschutz, Sorgfaltspflicht)
  • Berufliche Grenzen

Richtlinien oder Ethikkodex von KT Austria

  • Berufsrelevante Gesetzgebung
  • Berufsrelevante Aspekte
  • berufliche Kompetenzen und Grenzen
  • Berufsausübungsbewilligung, Patientenrecht
  • Titelschutz / Titelführung
  • betriebliche Rechtsformen Kriterien für Selbständige

Psychologie

  • Einführung in die Psychologie Übersicht über die wichtigsten Psychotherapie-Richtungen
  • Kognitive Psychologie
  • Biologische Psychologie
  • Entwicklungspsychologie
  • Lernpsychologie
  • Kommunikationspsychologie
  • Verschiedene psychotherapeutische Ansätze
  • Psychische Störungen (Leitsymptome, Angst- und Zwangsstörungen, Bulimie / Anorexie, Depression / Manie / bipolare Störung, Schizophrenie, psychosomatische Krankheiten, Sucht, Stressfolgen und Burnout, Posttraumatische Belastungsstörungen, Suizidalität, Persönlichkeitsstörungen)

Kommunikation

  • Therapeutische Beziehungsgestaltung
  • Nonverbale Körpersprache
  • Auswirkungen von sozialer Interaktion auf Gefühle, Gedanken, Kommunikation und Verhalten
  • Therapeutische Gesprächsführung
  • Gesprächsführungstechniken zur Selbstwahrnehmung
  • Krisen-, Kritik- und Konfliktgespräch
  • Erstgespräch, Zielklärungen, Anleitung, Beratung, Evaluationsgespräch, Angehörigengespräch

Grundlagen der Teamarbeit

Liste der anerkannten Komplementärtherapeut:innen-Methodenanwender:innen

Interessierte Methodenanwender:innen können ab 2026 persönlich Ihren Antrag
auf Anerkennung der Bezeichung „Komplementärtherapeut:in-Methodenanwender:in“ einbringen.

Antrag auf Anerkennung

Interessierte Methodenanwender:innen können ab 2026 persönlich Ihren Antrag
auf Anerkennung der Bezeichung „Komplementärtherapeut:in-Methodenanwender:in“ einbringen.

Unser Weg - Schritt für Schrit

Schritt 1:

Transparenz schaffen

Wir machen die hochwertige und umfassende Ausbildung unserer Komplementärtherapeut:innen-Methodenanwender:innen sichtbar und nachprüfbar.

Die KT-Zuerkennung ist derzeit rein freiwillig und begründet keinen gesetzlichen Anspruch – sie ist jedoch ein starkes Qualitätssignal nach außen.

Schritt 2:

Anerkennung schaffen

Gemeinsam treten wir aktiv an Politik, Entscheidungsträger:innen, Krankenkassen und Gesundheitseinrichtungen heran. Unser Ziel:

  • Bewusstsein schaffen für die große, professionelle Komplementärtherapie-Community in Österreich
  • Verständnis wecken für unseren eigenständigen, aber kooperativen Ansatz
  • Komplementärtherapeut:innen-Methodenanwender:innen als gleichwertige und fixe Partner:innen in multiprofessionellen Gesundheitsteams etablieren – Hand in Hand mit der Schulmedizin, jedoch mit anderen wirkungsvollen Methoden.

So verankern wir Komplementärtherapie dort, wo sie hingehört: als selbstverständlicher und geschätzter Bestandteil des österreichischen Gesundheitswesens.

Zuerkennung Bezeichnung Komplementärtherapeut:in-Methodenanwender:in

Die KT-Zuerkennung ist derzeit rein freiwillig und begründet keinen gesetzlichen Anspruch – sie ist jedoch ein starkes Qualitätssignal nach außen.

  • Antragsstellung des Interessenten per Mail mit entsprechenden Unterlagen
    • Unterschriebener Antrag,
    • Nachweis Mitgliedschaft Methodenverband
    • Ausbildungsnachweise
  • Rechnungstellung über Anerkennungsgebühr (Sollte die Qualifikation nicht aussreichen, kann diese nicht rückerstattet werden.)
    Kosten für die 1. Antragsstellung € 250,00 (Stand 2026)
  • Überprüfungsprozess beginnt nach Erhalt des Betrages

Wenn allen Qualitätskriterien entsprochen wird, erfolgt die Ausstellung unseres Zertifikat.

Zusätzlich werden die Komplementärtherapeut:innen Methodenanwender:innen auf unserer Website gelistet.

Das Zertifikat ist für 3 Jahre gültig.

Nach 3 Jahren erfolgt eine Rezertifizierung mit Nachweis der Weiterbildung.

Bei aufrechter Mitgliedschaft im entsprechenden Methodenverband, Bezahlung der Rezertifierungsgebühr (€ 100,00 mit Stand 2026), erfolgt die Ausstellung des neuen Zertifikates. Es ist wieder für 3 Jahre gültig.

Grundsätzlich gilt:

Wer mindestens 5 Jahre nachweislich in seiner Methode gearbeitet hat (Gewerbeschein, neuer Selbständiger, Website, Zugehörigkeit beim Methodenverband etc.) und die Fachspezifische Ausbildung mit 400 UE erreicht, kann die Zertifizierung bei KT Austria beantragen – ohne zusätzliche  Basismedizinische Module nachweisen zu müssen – sofern der Methodenverband zustimmt.

Gilt nur für Anträge, die 2026 eingebracht werden. 

Alle, die bereits einen medizinischen Grundberuf haben (wie DGKP, Physio-, Ergo, Psychotherapeut:innen etc.) erfüllen durch den Nachweis dieses Abschlusses natürlich bereits diese Anforderungen.

Für Quereinsteiger ist der Nachweis notwendig.

Liste der Institute folgt

Erreicht der Antragssteller/die Antragsstellerin die Kriterien mehrerer Methoden, wird nur einmal die Gebühr verrechnet.

Die Zertifizierung lautet auf die Person.

Innerhalb von 3 Jahren müssen für Rezertifizierung 20 UE an Fortbildung nachgewiesen werden.

Das kann Methodenübergreifend passieren, aber auch themenspefifisch, um die Kompetenz im Schwerpunkt der eigenen Arbeit zu stärken.